Global Investigative Journalism Network

Samstag, 2. Juni 2012 | Veranstaltung im Programm
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Soll sich Deutschland um die internationale Recherchekonferenz bewerben?

Netzwerke sind wichtig, besonders für Journalisten die an internationalen Themen recherchieren: Die Mafia in Italien oder Palmöl-Produktion in Indonesien sind nur zwei Beispiele. Um diese Netzwerke zu fördern findet seit 2001 alle zwei Jahre die „Global Investigative Journalism Conference“ (GIJC) statt. 500 bis 1000 Journalisten nehmen an dieser Konferenz teil. Im Kanadischen Toronto oder in Kopenhagen, Dänemark, kamen Kollegen aus mehr als 70 Ländern zusammen – die nächste Konferenz findet in Rio de Janeiro, Brasilien, statt.

Ob das netzwerk recherche sich für die Ausrichtung dieser spannenden Konferenz für das Jahr 2015 bewerben soll, diskutieren am Samstag um 12.15 Uhr im Raum R2 David Kaplan, einer der Organisatoren der GIJC, Helmut Osang und David Schraven. Moderiert wird die Veranstaltung von Ides Debruyne, diskutiert auf englisch.

So spannend und nützlich die Konferenz besonders für international arbeitende Journalisten ist, so hoch ist auch der Aufwand. Die hohen Kosten müssen finanziert werden, der große Aufwand muss abgeschätzt werden und das Personal muss für eine solche Veranstaltung organisiert werden. Inwieweit das netzwerk recherche dazu in der Lage ist, wird auch besprochen – die Organisation der Jahreskonferenz bietet dazu gute Anhaltspunkte. Hinter der global Investigative Journalism Conference steht ein internationales Netzwerk aus freien und unabhängigen Journalisten. Unter anderem

fanden die umfangreichen Recherchen und die daraus resultieren kritischen Berichten über das Medikament „Tamiflu“ ihren Ursprung bei der GILC.

 [aus „nestbeschmutzer“ 1/2012]

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Über die Dokumentation

Die Dokumentation der Jahreskonferenz 2012 von netzwerk recherche erscheint in diesem Jahr in Form eines Blogs. Berichte, Fotos, Videos und Podcasts werden während der Konferenz zusammengetragen und eingestellt.

Erstellt wurde die Dokumentation von Studentinnen und Studenten der Deutschen Journalistenschule in München, Stipendiaten der JONA (Journalistische Nachwuchsförderung) der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Studienstipendienprogramm "Medienvielfalt, anders" der Heinrich Böll-Stiftung, Journalistik-Student/innen der Katholischen Universität Eichstätt, Volontärinnen und Volontäre aus Bremen – von den Bremer Tageszeitungen, dem Stader Tageblatt und Radio Bremen, Studenten des Studiengangs Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Hamburg.
Unterstützt wurde die Konferenzorganisation auch von Volontärinnen und Volontären des NDR und aus den WAZ-Redaktionen.